Call for Papers Innovation in der Marktforschung

Berlin im Juni 2019

Call for Papers Innovation in der Marktforschung

PraxisWissen Marketing – German Journal of Marketing, Heft 1/2020 – Periodikum der Arbeitsgemeinschaft für Marketing (AfM)

1. Zur Positionierung der Reihe „PraxisWissen Marketing“

Dies ist die fünfte Ausgabe der online und im Print-on-demand-Verfahren erscheinenden Publikationsreihe „PraxisWissen Marketing – German Journal of Marketing“ (online unter http://arbeitsgemeinschaft.marketing/publikationen-der-afm), die durch den Arbeitskreis für Marketing (AfM), einem Zusammenschluss der Marketing-Professor/innen an Hochschulen im deutschsprachigen Raum, initiiert wurde, um die Relevanz der Funktion Marketing in der Unternehmenspraxis zu stärken. Die Publikation ist folgendermaßen positioniert:

Jede Ausgabe informiert über neue Erkenntnisse zu einem wissenschaftlich und praktisch besonders relevanten Schwerpunktthema des Marketings.

Sie gibt einen Einblick in die aktuelle wissenschaftliche Diskussion des Schwerpunktthemas, wobei die Praxisrelevanz und der Anwendungsbezug der Inhalte im Vordergrund stehen. Dies kann ergänzt werden durch Beispiele, in denen Unternehmen ihre praktischen Erfahrungen mit innovativen Marketingmethoden vorstellen.

Zielgruppe des Sammelbandes sind in erster Linie Praktiker/innen aus Unternehmen und Beratungen.

Ein zweiköpfiges Herausgeberteam, ein akademischer Beirat sowie ein double-blind Peer-Review-Verfahren sichern die Qualität der Beiträge.

2. Inhaltlicher Schwerpunkt der fünften Ausgabe

Die Marktforschung ist ein vergleichsweise junges Fachgebiet, das in seiner Entwicklung bereits eine Vielzahl von Veränderungen erfahren hat. Kaum eine Disziplin verändert den eigenen Methodenkanon aufgrund technischen Fortschritts so häufig wie das Handwerk der Marktforschung. Seit dem Aufkommen des Internets hat sich dort das Innovationstempo, wie in anderen Marketingdisziplinen auch, deutlich erhöht. In den vergangenen Jahren waren die Digitalisierung sowie Big Data wichtige Themen. Technische Innovationen wie Chatbots werden zumindest testweise zunehmend eingesetzt. Künstliche Intelligenz, Virtual und Augmented Reality sind weitere Techniken, die das Potenzial haben, die Marktforschung nachhaltig zu wandeln. Die Vernetzung im Internet of Things kann der klassischen Marktforschung Konkurrenz machen, indem auch ohne klassische Marktforschung Nutzerdaten gesammelt werden. Auch Sprachassistenten können dazu eingesetzt werden. Die qualitative Marktforschung profitiert ebenfalls von der Digitalisierung. So können Smartphones mit ihren integrierten Kameras dazu eingesetzt werden. Der technische Fortschritt beflügelt die Forschung unter dem Schlagwort Neuromarketing. Eyetracking und Emotionsmessung wird via Webcam möglich und bringt das Marktforschungslabor in nahezu jeden Haushalt. Einfache Hirnstrommessungen finden über Kopfhörer statt und mit Hilfe von Smartwatches und Wearables werden Vitaldaten von Menschen zum festen Bestandteil der Forschung. Last but not least sind Google und Co. zu nennen, die mit ihren Analyticsprogrammen der etablierten Marktforschung Konkurrenz machen. Die fünfte Ausgabe der AfM-Publikation, deren Erscheinen für das Frühjahr 2020 geplant ist, trägt entsprechend den Arbeitstitel: „Innovation in der Marktforschung“.

3. Profil und thematisches Spektrum sowie Umfang der Beiträge

Es werden aktuelle und originäre Beiträge in deutscher oder englischer Sprache zu allen Aspekten von Innovationen in der Marktforschung gesucht. Dabei kann es sich sowohl um konzeptionelle, methodische als auch um empirisch ausgerichtete Arbeiten handeln. Erfolgsfaktoren und Hindernisse von Innovation in der Marktforschung möchten wir ebenfalls gerne beleuchtet wissen. Konkrete Fallbeispiele sind ausdrücklich erwünscht und willkommen. Bevorzugt werden Themen, die für eine breite Zielgruppe interessant sind, die an generellen praxisrelevanten Ergebnissen zum Marketing interessiert ist. Aus diesem Grund sollte eine Themenstellung vermieden werden, die ausschließlich für Spezialisten innerhalb der Disziplin interessant erscheint. Die Beiträge sollten einen Umfang von max. 25.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) nicht überschreiten. Ein Merkblatt mit Hinweisen zur formalen Gestaltung wird den Autor/innen selbstverständlich zugesandt.

4. Zeitplanung

Die Entscheidung über die Teilnahme erfolgt auf Basis der Einreichung eines max. einseitigen Abstracts. Dieses ist bitte bis zum 20. Juli 2019 an eine der Herausgeberinnen zu senden. Der Abgabetermin für das endgültige Manuskript ist der 15. November 2019.

Die Veröffentlichung ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen.

5. Review-Verfahren und Herausgeber-Beirat

Eingereichte Beiträge werden anonym in einem externen Review-Verfahren von den Mitgliedern des Herausgeber-Beirats begutachtet. Nach Begutachtung kann ggf. um Überarbeitung eines Beitrags gebeten werden. Wir freuen uns auf Eure und Ihre Einreichungen!

Andrea Bookhagen Andrea Rumler

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