22.-24. Mai 2025
ausgerichtet von der Technischen Hochschule Rosenheim

„Marketing meets Mittelstand“ war das Motto der Jahrestagung 2025 an der TH Rosenheim. Und dafür hatte das Organisationsteam mit Prof. Dr. Brigitte Kölzer, Prof. Dr. Rudolf Hiendl und Prof. Dr. Eckhard Lachmann ein spannendes Programm aus Fachvorträgen, Betriebsbesuchen und Diskussionen vorbereitet.
Zum Auftakt wurde der Gründer der AfM geehrt: Prof. Dr. Egon Heil, der an der Rosenheimer Fakultät für Betriebswirtschaft in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren das Fach Marketing lehrte. Er hatte 1973 zur ersten AfM-Tagung eingeladen. Ohne seine Initiative würde es die AfM nicht in dieser erfolgreichen Form geben. Dies hoben die Sprecher der AfM, Prof. Dr. Anna Riedel und Prof. Dr. Jörn Redler, in Ihrer Begrüßung hervor. Hochschulpräsident Prof. Dr. h.c. Heinz Köster „outete“ sich als ehemaliger Student von Prof. Heil und lobte seine spannenden Vorlesungen. Unter großem Applaus der anwesenden AfM-Mitglieder wurde an Egon Heil sodann die Ehrenmitgliedschaft in der AfM verliehen.
Die anschließenden Fachvorträge zeigten die ganze Bandbreite der aktuellen Marketing-Fragestellungen auf: Sozusagen „von Old School bis KI“ berichteten Timo Bernsmann (Agentur TwoFour), Markus Reheis (Gabor), Benedikt Böhm (DynaFit), Ralf Schneider (Verband GWW / Werbemax), Gregor Ries (Eder Group), Rudolf Klötscher (BSH) und Lorenz Stiglauer (Flötzinger Brauerei) über die aktuellen Trends in ihren Märkten. Nach einem frischen Bier im Flötzinger Braukeller ließ man den Abend bei bayerischen Schmankerln im Bräustüberl ausklingen.
Am zweiten Tag folgten dann Betriebsbesuche bei Adelholzener, Bora und TechDivision mit Einblicken in die Markenwelt und Marketing-Aktivitäten dieser Firmen. Und auch der fachliche Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen kam nicht zu kurz: Am Abend stand eine Wanderung zu einer Almhütte auf dem Programm mit bestem Blick auf die Rosenheimer Landschaft – so endete die diesjährige Jahrestagung genauso wie sie begonnen hat: rustikal, authentisch und zugleich zukunftsorientiert.
